Haus Seeblick Dippoldiswalde – Paulsdorf „Eis-Oase“

Projekt:
Bauherr:
Planungs-/ Bauzeit:
Planungsleistung:
Haus Seeblick Dippoldiswalde – Paulsdorf
Sunshine-Development GmbH
2009
Vorstudie

Nach dem Bau der Talsperre Malter in den Jahren 1908 bis 1913 wurde 1915 durch den Baumeister FRITZSCH aus Dippoldiswalde das „Haus Seeblick“ errichtet.
Das im typischen Heimatstil dieser Jahre entworfene Gebäude barg neben Ausflugsgastronomie mit großem Saal ebenfalls Räume zur Beherbergung.
Markante Bauglieder, wie interessante Dachlandschaft mit vielfältiger Gaupenarchitektur und Dachreiter auf dem Saalteil, Sandsteinbossenmauerwerk des Sockelgeschosses und eine der ursprünglichen Baumasse vorgelagerte großzügige Loggia als späterer Zubau für Bewirtung und Entspannung verleihen dem Gebäude ein imposantes Ambiente mit milieubildendem Charakter.
Nach der Jahrhundertflut 2002 wurde der Wasserspiegel der Talsperre Malter um einige Meter abgesenkt, so dass das ursprüngliche Erscheinungsbild des gesamten Anwesens als nahezu im Wasser stehend leider seiner früheren Wirkung teilweise beraubt wurde. Trotzdem besitzt die Gesamtanlage im Hinblick auf Baumbestand, Nähe zur Wasserfläche, der Architektur der Außenanlage und des Hauses Seeblick selbst heute ein Erscheinungsbild von hoher gestalterischer Qualität.
Die vorliegende Vorstudie will sich nicht auf eine eindeutige Nutzung festlegen. Es erscheint möglich, das vorhandene Raum- und Flächenangebot in unterschiedlicher Form zu nutzen.
Die in späteren Jahren angebaute Lebensmittelverkaufsstelle wird aufgegeben, um dem Haupthaus einen kubaturverträglichen Neubauteil angliedern zu können.
Grundsätzlich wird versucht, eine Beherbergungsfunktion mit allen erforderlichen Nebenfunktionen einzugliedern, wobei besonders über das derzeit vorhandene Saalvolumen und seiner Nutzung nachgedacht werden muss.
Die im Keller- bzw. nach der Seeseite im Sockelgeschoss ausgewiesenen Flächen bieten hinsichtlich Größe und Lage vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, ganz gleich, welches Klientel angesprochen wird.
Für das Gesamtareal wäre im Sinne dieser Vorstudie die gesamte Bandbreite zwischen dem Betrieb als Jugendherberge, touristisch orientiertem Familienhotel, Konferenzhotel und Seniorenbetreuung realisierbar.

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